| KARIN MEIER |   | MARIUS SCHÄREN |
Meine Heimat ist die Welt der Sprache und der Bilder, die mit ihr geschaffen werden. Weil diese Welt für mich wirklicher ist als die Realität, kann ich mit Miss Marple Verbrecher aufspüren, mit Harry Potter kämpfen und mit Elizabeth Curren den Tod bezwingen. Was mit Lesen begann, führte über ein Literatur- und Sprachstudium zum Schreiben. Ob ich eine Stimmung festhalte, Sachinformationen zusammenstelle oder Menschen porträtiere, meine Sprache ist rhythmisch, knapp und präzise gewählt. Da ich ohne Sprache nicht denken kann, erhoffe ich mir über eine fremde Fremdsprache einen frischen Zugang zu alten Denkmustern. Aus diesem Grund lerne ich Mandarin, eine Sprache ohne Singular und Plural, ohne männlich und weiblich, ohne Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zeitlos ist auch meine Reiselust, die mich von den Schauplätzen der Literatur über Tourismusdestinationen bis zur nicht alltäglichen Wirklichkeit führt. |
  | Text und Bild - und mit einer Hauptrolle auch das Draussensein: In meiner Brust wohnen mindestens drei Seelen. Mit Leidenschaft las und schrieb ich schon als Kind, experimentierte bald mit dem Fotoapparat und kam nach Stationen in Münsingen, Thun, Fribourg, dem St. Galler Oberland und dem Tessin wieder zurück nach Thun, nach- und teils miteinander als Student und freier Mitarbeiter, Redaktor, Schauspielschüler, Online-Journalist, Webpublisher, Fotograf. Ich liebe packende Texte, schöne Geschichten, spannende Bilder; Bäume, Felsen, Bäche und Pulverschnee; kochen, essen, trinken, schlafen; das Spiel, die Ironie, den Witz und das Leben; viele Menschen, und einige davon ganz speziell. Und ich liebe es, Geschichten, Stimmungen, Gefühle, Erlebnisse, Komplexes einfach und Kompliziertes klar in Text und Bild festzuhalten. (Und ich mag schöne lange Sätze.) |